Alle reden über Nachhaltigkeit. Wir jetzt auch.

Zugegeben, wer im Juli 2011 beginnt, sich das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahnen zu schreiben, gerät leicht in den Verdacht, ein Nachahmer zu sein und dem derzeitigen Trendthema hinterherzuhecheln. Öko goes mainstream, Atomkraft nein danke, Klimawandel, Energiewende – spätestens seit den tragischen Ereignissen in Japan im Frühjahr ist das alles gerade (wieder) hochaktuell. Gut so!

Auch bei uns. Nein, wir wollen uns jetzt nicht der Menge derer anschließen, die diese Sau durchs Dorf treiben, weil es gerade in ist. Das Thema beschäftigt uns tatsächlich schon seit längerer Zeit – nur fangen wir jetzt an, darüber zu reden.

Was genau bedeutet denn eigentlich Nachhaltigkeit im Grafikdesign? Eine Antwort findet man in der Charta für nachhaltiges Design der AGD (Allianz deutscher Designer).
Dazu gehören natürlich zuallererst Fragen nach der Wahl der Papiere und der Druckfarben, aber auch, was wie und ob überhaupt gedruckt werden muss und welche Alternativ-Lösungen es gibt.
Die Auflagenhöhe ist hier die entscheidende Stellschraube: Weg vom massenhaft produzierten Wegwerf-Druckprodukt, hin zu »weniger ist mehr« – inhaltlich und optisch hochwertige Druckprodukte, die ein positives Bild vom Absender vermitteln, die gern in die Hand genommen und aufbewahrt werden. Eigentlich geht es darum, auf welchen Wegen Informationen möglichst effektiv und sinnvoll vermittelt werden. Und um mehr Qualität statt Quantität.

Im Grunde ist dieser Anspruch also gar nicht neu für uns, denn genau darum haben wir uns schon immer bemüht und die meisten unserer Kunden stehen dem Nachhaltigkeits- und Qualitäts-Gedanken ohnehin schon aufgeschlossen gegenüber. Wir möchten ab jetzt einfach mehr dafür tun als bisher und das Thema deutlicher ansprechen. Als Gestalter stehen wir in der Verantwortung, entsprechend zu beraten und ressourcenschonende und gute Produkte zu schaffen – und dabei natürlich auch die wirtschaftlichen Fragen im Auge zu behalten.

Der Weg zum nachhaltigen Design ist ein Prozess: Schritt für Schritt zu mehr Bewusstheit im Umgang mit Materialien und Ressourcen. Die stetige Verbesserung steht im Vordergrund – nicht das sofort zu 100 % nachhaltige Produkt.

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