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Idee und Konzept

Keine große Designmaßnahme oder erfolgreiche Werbekampagne kommt ohne ein gutes Konzept aus, und kein Konzept ohne eine gute Idee.
Die Idee ist die kreative Achse, um die sich das Konzept dreht. Idealerweise sollte die Idee stark, neu und einzigartig sein – oder zumindest die Art und Weise ihrer Umsetzung. Eine großartige Idee ist ein mächtiger Motor für ein Konzept. Trotzdem muss das Konzept noch vieles leisten: Es ist der Masterplan, der Rahmen, der alle Einzelmaßnahmen definiert und zusammenhält, und die Schiene, auf der die Idee Fahrt aufnimmt und zum Ziel kommt. Bei der Konzeptentwicklung gilt es, frühzeitig alle möglichen oder nötigen Anwendungsfälle (z.B. Printwerbung, Websites, Hörfunkspots) gründlich zu durchdenken und sich nicht zu früh in Umsetzungsdetails und Stilfragen zu verlieren. Konzepte umfassen außer der inhaltlichen Schwerpunkt-Aussage auch die Gestaltung, z.B. die Bildsprache, und den Textstil.

Und die Ideen? Woher kommen die eigentlich?
Jean-Remy von Matt, berühmter Werbetexter, brachte es mal auf den Punkt: »Ideen suchen ist wie Fischen in einem Teich, der so trüb ist, dass man nicht sieht, ob überhaupt Fische drin sind.«
*Ideen fallen nicht vom Himmel. »Die Inspiration existiert, aber sie muss dich bei der Arbeit finden«, hat Picasso gesagt. Ganz recht: Ideen und Gestaltungslösungen entstehen in Arbeitsprozessen, kosten also Zeit und Kraft. Nach Ansicht des international bekannten Illustrators Christoph Niemann braucht man für eine gute Idee 87 % Anstrengung und nur 0,5 % Begabung und Musenküsse (die restlichen 12,5 % verteilen sich auf Glück und zumindest kurzzeitige Internet-Abstinenz, meint Niemann!).

Tatsächlich ist Ideensuche der härteste, manchmal frustrierendste und dann wieder beglückendste Teil unserer Arbeit. Dabei können Kreativitätstechniken helfen, aber meist hat jeder Kreative sein persönliches Rezept. Auf dem Weg zur guten Idee werden oft viele schlechte geboren. Denn Kreative haben genauso viele schlechte Ideen wie der Rest der Menschheit – sie erkennen sie nur eher und sortieren sie aus. Auch das ist Teil der Arbeit. :)

*Dieser Absatz ist ein Zitat aus einem älteren Blogpost von uns.

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GUI – grafische Benutzeroberflächen als Verkaufsfaktor

GUI – Grafische Benutzeroberflächen Prototyping

Mensch trifft auf Maschine, Reisender auf Fahrkartenautomat, Autofahrer auf Navigationsgerät, Eiliger auf Parkscheinautomat … diese Begegnungen enden häufig in interessanten Affekthandlungen, die dann gerne auf Youtube wieder auftauchen.
Dabei kann das Gerät eigentlich nichts dafür. Es hakt an der Kommunikation Mensch–Maschine, genauer gesagt an schlecht durchdachten grafischen Benutzeroberflächen (GUIs).
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DANKE!

Es ist erst Ende März 2017 und wir stellen fest, dass wir in diesem Jahr schon fünfmal weiterempfohlen wurden. Wow!
Wir danken unseren treuen Kunden und Geschäftspartner ganz herzlich dafür!

Das freut uns riesig, macht uns ein wenig stolz und spornt uns an, weiter zu machen und noch besser zu werden!

 

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Michael Dyllongs Kochbuch – individualisierbar als Geschenk!

kochbuch-s-web

vida-titelIdeales Weihnachtsgeschenk für Unternehmen: ein Kochbuch mit Ihrem Logo auf dem Schutzumschlag.

Druckfrisch ausgepackt: Das Kochbuch von Michael Dyllong, Dortmunds Sternekoch.
Michael kocht seit einiger Zeit nicht nur im Palmgarden, sondern auch im eigenen Restaurant VIDA, das er gemeinsam mit Gianni De Luca in Dortmund-Kirchhörde betreibt. Das VIDA – 13 Punkte Gault Millau – ist place to meet: Stylish, locker, urban – ein Ort zum Chillen, für Kommunikation und Genuss. Motto: Food. Drinks. People.

Für den Genuss sorgen die »Junge frische Weltküche« von Michael Dyllong und Roman Neumann – und die Drinks an der Bar, moderne »Liquid Kitchen« oder auch klassische Hits wie Mojito.
Die Food- und Drink-Rezepte sind von der asiatischen und mediterranen Küche inspiriert, verraten aber auch bodenständige Einflüsse.

Das Kochbuch versteht sich als Ermutigung für den Amateur, in der Küche neue Kombinationen und Aromen auszuprobieren – es geht nicht um buchstabengetreues Nachkochen, sondern um Inspiration und Anregung. Auf einigen Seiten wird die Arbeit in der Profiküche vorgestellt und zum Schluss gibt Michael noch ein paar Tipps.

Layout und Gestaltung von uns; Drinks und Speisen wurden elegant fotografiert von Ralf Müller; die Texte schrieb Jürgen Meith-Zimmermann.

 

Sonderkonditionen

Bestellen Sie das Kochbuch mit Ihrem Logo auf dem Schutzumschlag – möglich ab 10 Exemplaren zum Sonderpreis von 20,84 € (24,80 € inkl. MwSt. // Einzelverkaufspreis ohne Logo: 29,80 € inkl. MwSt. zuzügl. Versand), Lieferung frei Haus netto. Ihre Bestellung können Sie formlos telefonisch oder per Mail bei uns aufgeben.

Kochbuch »Junge frische Weltküche«, 140 Seiten mit 51 Rezepten, Format 230 x 160 mm, Paperback, vierfarbig mit Schutzumschlag.

Bestellen unter kontakt@posdiena-wrobel.de oder telefonisch unter 02373 175555 bzw. 02373 175556

 

Infoflyer Sonderkonditionen zum Download

Vorab-Ansicht als PDF (Ausschnitt)

Übrigens: Das ist die schon zweite Publikation, die wir mit Michael Dyllong produziert haben. Kennen Sie schon den Rezeptefächer?

Besuch der Papiermühle Alte Dombach

Ausflugstipps sind ja eigentlich kein Thema unseres Blogs, aber dies ist einer – für Familien und jeden, der eine Affinität zum Material Papier hat. In der Papiermühle Alte Dombach bei Bergisch Gladbach wurde von 1614 bis 1900 Papier hergestellt. Heute ist das schöne Fachwerkhausensemble Deutschlands größtes Papiermuseum – sehr sehenswert! Geschichte und historische Arbeitsbedingungen der Papierherstellung werden lebendig und anschaulich gezeigt. Außerdem stellt das Museum auch den seit 1900 explosionsartig angestiegenen Papierverbrauch, seine Ursachen und Folgen für die Umwelt in eindrucksvoller Weise dar. Das Museum liegt mitten im Wald – draußen gibt es einen Schaugarten, in dem Pflanzen wachsen, aus denen sich Papier herstellen lässt.

Mehr Infos, Videos und weitere Bilder auf der Website des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach.

Idyllisch gelegen – Deutschlands größtes Papiermuseum

Bürokratie und Verwaltung gehörten im 18. und 19. Jahrhundert zu den größten Papierverbrauchern.

Die Laborpapiermaschine zeigt im kleinen Maßstab, wie Papier maschinell produziert wird.

Papierschöpfen live – zum Mitmachen

Die nasse Zellstoffpampe auf dem Sieb.

Zur Herstellung von 1 kg Papier werden in Deutschland im Schnitt 11 Liter Wasser benötigt.

Supermärkte übernehmen heute die Vorratshaltung für uns – ein Grund für den steigenden Bedarf an Verpackungen.

Toilettenpapiersorten – die Qual der Wahl. In Deutschland werden pro Kopf 15 kg Hygienepapier verbraucht.

 

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In the Pines – Fünf mörderische Balladen als Graphic Novel

In the Pines von Erik Kriek Buchtitel und CD Hülle

„Fertig! Das ist eine der besten Arbeiten, die ich je gemacht habe.“

Aus Erik Krieks Worten sprechen Erleichterung und Stolz – mit Recht. Was der niederländische Illustrator da abgeliefert hat, ist eine vom Vorsatzpapier bis zur hinten eingelegten CD stimmige Arbeit.
»Es macht mich glücklich, wenn ich düstere Geschichten erzählen kann.« Und das kann er gut – er hat es mit dieser Graphic Novel schaurig schön bewiesen. Mehr lesen

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»Meetings sind Gift« – das neue »Rework«

Abbildung des Buchtitels REWORK Business intelligent & erfolgreich

Achtung: Dieses Buch gibt es neu als Paperback unter dem Titel »Meeetings sind Gift« (die frühere deutsche Ausgabe, oben abgebildet, erschien unter dem Titel »Rework«).

Dies ist kein Ratgeberbuch der üblichen Art. So ziemlich alle Business-Klischees und -Bereiche werden hier erfrischend frech aufs Korn genommen und einer kritischen Betrachtung unterzogen.

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Hausschriften – Corporate Fonts:
Die Qual der Wahl

typoposter»Buchstabe« im Sinne von »Zeichen aus einer bestimmten Schrift« heißt im Englischen »character«, und das hat mir immer schon gut gefallen. Schriften und ihre Bestandteile – die Zeichen, die Buchstaben – haben nämlich wirklich einen individuellen Charakter.
Leider schenken viele Unternehmen dem Thema Corporate Font immer noch zu wenig Beachtung und greifen zu irgendwelchen, beliebigen Schriften – gern zu solchen, die überall und leicht verfügbar sind wie Arial oder Times: nur sind sie darum eben auch austauschbar und wenig prägnant.
Schade – damit wird eine wichtige Möglichkeit verschenkt, den Unternehmenscharakter zu unterstreichen.

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